www.cineclass.at  
     
Anmeldung für Schulklassen:
polyfilm Verleih
Fr. Stefanie Stejskal
T: +43-581 39 00-20
F: +43-581 39 00-39
stejskal@polyfilm.at


Termine:
nach Vereinbarung
Bei Vorstellungen freier Wahl sind Beginnzeiten zwischen 8.00 und 15.00 Uhr möglich.

Eintrittspreis:
SchülerInnen € 5,00
Begleitpersonen freier Eintritt

www.polyfilm.at
VERGISS MEIN NICHT
Ein Dokumentarfilm von Davd Sieveking
 

Unterrichtsmaterial zum Film:
hier downloaden

Informationen zum Film:
VERGISS MEIN NICHT
Deutschland 2012| Regie: David Sieveking
Dokumentarfilm | 92 Minuten
Deutsche Originalfassung
Film-Homepage: http://vergissmeinnicht-film.de/


Alterskennzeichnung (JMK): Freigegeben ab 8 Jahren,
empfohlen ab 12 Jahren.
Positivkennzeichnung: "Die einfühlsame, fast poetische – und keineswegs plakative – Darstellung von Demenz, Situation der Angehörigen, Liebe, Trauer, neues Kennenlernen, Abschied beeindruckt. In diesem Film wird die Würde der Mutter bewahrt. Krankheit und Tod als Teil des Lebens: empfehlenswert als Dokumentarfilm ab 12 Jahren.
"

Für die Fachgruppen: Religion und Ethik, Sozialkunde, Biologie, Philosphie.

Themen: Alter, Krankheit, Pflege, Familie, Biographie, Tod/Sterben, Deutsche Geschichte, Werte, Filmsprache


TERMINE für SCHULVORSTELLUNGEN sind in folgenden Kinos möglich:

WIEN:
Filmcasino
Actors Studio

Niederösterreich:
St. Pölten/Cinema Paradiso

Steiermark:
KIZ Royalkino

Oberösterreich:
Moviemento
Programmkino Wels


Tirol:
Innsbruck/Leokino

Vorarlberg:
Dornbirn/Cinema 2000


„Aus der Tragödie meiner Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden, der mit melancholischer Heiterkeit erfüllt ist.“
David Sieveking

David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. Seine Gegenwart und die Anwesenheit des Filmteams wirken erfrischend auf die Mutter, die endlich wieder Eigeninitiative entwickelt und neue Lebensfreude zeigt. Trotz ihrer zeitlich wie örtlichen Orientierungslosigkeit bleibt Gretel heiter und gelassen: Sie hält sich für eine junge Frau und David für ihren Mann Malte.
David gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie.
Als David zusammen mit Gretel in die Schweiz fährt, um Malte aus seinen Ferien abzuholen, gewinnen seine Recherchen an Brisanz. Hier lebten seine Eltern in den 70er Jahren.
David begegnet alten Genossen und Weggefährten, erfährt pikante Geschichten aus dem Liebesleben seiner Eltern, von den Krisen ihrer „offenen Ehe“. Nun, am Ende ihrer mehr als 40-jährigen Beziehung, kommen sich Gretel und Malte so nah wie noch nie. Zum Hochzeitstag fährt das Paar nach Hamburg, wo ihre Liebe einst begann. Es wird ihre letzte gemeinsame Reise.

Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.
 
 

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