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Termine:
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Eintrittspreis:
SchülerInnen € 5,00
Begleitpersonen freier Eintritt

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ZEIT DER KANNIBALEN
Ein Spielfilm von Johannes Naber
 

Material zum Film:
*weiterführendes Schulmaterial
*Presseheft downloaden
*Link zu Infos derJugendmedienkomission (BMUKK)
*Filmtipp für Schulen downloaden

Informationen zum Film:
ZEIT DER KANNIBALEN

Deutschland 2013
Regie: Johannes Naber
Spiefilm, 93 Minuten
deutsche Originalfassung (teils englisch mit dt. Untertiteln)

Film-Homepage: www.zeitderkannibalen.de
>> ZEIT DER KANNIBALEN auf www.visionkino.de
>> Trailer

Jugendfreigabe - ab 12 Jahren freigegeben.
FSK Deutschland: ab 12 Jahren

Für die Fachgruppen: Ethik, Politik, Wirtschaftskunde, Medienerziehung, Sozialkunde, Deutsch, Betriebswirtschaft
Themen: Kapitalismus, Globalisierung, Arbeitswelten, Bankenwesen, Gerechtigkeit, Sozialpolitk, Finanzkrise

Kinostart in Österreich: 23. Mai 2014

 
 

Regisseur Johannes Naber über seinen Film:

"ZEIT DER KANNIBALEN erzählt über die Innenwelten dreier Unternehmensberater, die für einen ungenannten, internationalen Konzern Produktionsstandorte in der ganzen Welt erschließen und abwickeln. Globale Strippenzieher jenseits der Politik, die sich gegenüber keiner Öffentlichkeit verantworten müssen und deren einzige Ziele ihre Karriere und der Profit ihrer Firma sind.

Ihr Leben ist auf Effizienz getrimmt, deshalb verbringen sie ihre Zeit in Suiten, Lounges und Konferenzräumen von Hotels, die auf der ganzen Welt gleich aussehen. Dort arbeiten, schlafen und essen sie. Dort empfangen sie ihre Kunden, dort halten sie ihre Meetings ab.

Der Film zeigt die groteske Seite dieses Luxusgefängnisses. Die Koordinatensysteme der Helden orientieren sich nicht an der Realität, sondern an der Kunstwelt, die sie selbst geschaffen haben. Die einzige Wirklichkeit, die für sie zählt, sind der Room Service und die Optimierungstools ihrer Company.

Der Zustand des entfesselten Kapitalismus wurde in den letzten Jahren hinlänglich beschrieben, der Wille zur Regulierung ist gesellschaftlicher Konsens. Und doch herrscht Starre. Die Politik kann sich trotz besseren Wissens aus der Umklammerung der Wirtschaft nicht mehr befreien.

Diesem absurden Zustand kann man nur mit einem absurden Film begegnen. Deshalb ignoriert ZEIT DER KANNIBALEN die aktuellen Strömungen des deutschen Kinos vollständig, er verweigert sich dem Realismus. Er ist komplett im Studio gedreht. Die Kulissen vor den Fenstern der Hotelzimmer bestehen aus Pappkartons und Bühnennebel. Die Charaktere sind überzeichnet, die Handlung gleitet ins Surreale.

Die Heldenreise der Protagonisten führt von ihrer apotheotischen Hybris hinab ins Schafott ihrer Kümmerlichkeit. Dort fallen die letzten Hüllen der neuen Elite. Was bleibt, ist die Hilflosigkeit der Verführten, nachdem das Verführende das Interesse an ihnen verloren hat."

„Erinnert in seinem Wortwitz an Billy Wilder und Howard Hawks, ist lakonisch, brillant und zynisch – ein Meisterwerk.“ Berliner Zeitung

„Extrem komisch“ taz

„Eine geniale Komödie, die ein Spiegelbild der Profitgier und der globalen Gleichgültigkeit ist.“ Handelsblatt

 
 

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