www.cineclass.at  
     
Anmeldung für Schulklassen:
polyfilm Verleih
Fr. Dóra Artner
T: +43-581 39 00-25
F: +43-581 39 00-39
artner@polyfilm.at


Termine:
nach Vereinbarung
Bei Vorstellungen freier Wahl sind Beginnzeiten zwischen 8.00 und 15.00 Uhr möglich.

Eintrittspreis:
SchülerInnen € 5,00
Begleitpersonen freier Eintritt

www.polyfilm.at
CARLOS - DER SCHAKAL
Ein Spielfilm von Olivier Assayas
 

Unterrichtsmaterial zum Film:
hier downloaden

Informationen zum Film:
CARLOS - DER SCHAKAL
Frankreich/Deutschland 2009 | Regie: Olivier Assayas
Spielfilm | 190 Minuten
Mit Édgar Ramírez, Alexander Scheer, Nora von Waldstätten u.a.
Originalfassung Französisch/Englisch/Spanisch/Deutsch/Arabisch  mit deutschen Untertiteln oder deutsche Synchronfassung
Film-Homepage: www.carlos-derfilm.de

Alterskennzeichnung: ab 16 Jahren

Für die Fachgruppen: Politische Bildung, Medienerziehung, Geschichte und Sozialkunde, Ethik und Religion, Deutsch, Englisch, Geografie.

Themen: Terrorismus, Individuum und Gesellschaft,  Macht und Interesse, Utopie – Ideal – Realität, Gewalt, Revolution, Staatenbündnisse offen und verdeckt, Geheimdienste, Palästina vs. Israel


Ilich Ramírez Sánchez verbüßt zurzeit eine lebenslange Haftstrafe in einem französischen Gefängnis. Der auf der marxistischen Doktrin basierende revolutionäre Terrorismus verschwand mit dem Zusammenbruch des kommunistischen Blocks. Carlos, wie er sich nannte, ist eine Schlüsselfigur in der Geschichte des internationalen Terrorismus der 70er und 80er Jahre und wurde vor allem durch den Überfall auf das OPEC-Gebäude 1975 in Wien bekannt.
Mit nicht einmal 30 Jahren war er bereits der meist gesuchte Mann der Welt. Er war ein Star seiner Zeit und er ist bis heute stolz darauf, hat seine Taten nie bereut. Dieser Film will ihm keineswegs zu Lebzeiten ein Denkmal setzen. Er will das Netzwerk aufzeigen, in dem Carlos manipulierte und manipuliert wurde: Politische Systeme und Machtspiele rangieren vor persönlichen Idealen. Ein realitätsferner, eitler Auftragskiller – benutzt, hochgejubelt, versteckt und ausgeliefert. Dabei ist Carlos nie Opfer, sondern immer Täter.

Der Film CARLOS – DER SCHAKAL basiert auf Ergebnissen der Recherche zeitgeschichtlicher und journalistischer Dokumente, die gut verfügbar und leicht nachzulesen sind. Sie sind der dokumentarische Hintergrund dieses fiktionalen Spielfilms, der mit einer Länge von 330 Minuten für eine dreiteilige Fernsehausstrahlung gedreht wurde und im Kino in einer verkürzten 190-Minuten-Fassung zu sehen ist.

 
 

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