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Informationen zum Film:
MEINE LIEBE REPUBLIK
Österreich 2007 R:
Elisabeth Scharang
Dokumentarfilm | 80 Min | Deutsche Originalfassung
Film-Homepage:
www.meine-liebe-republik.at
Jugendfreigabe: Jugendfrei
Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission (bm:ukk): Sehr
empfehlenswert als Dokumentarfilm (ab 10 Jahren).
Inhalt:
Friedrich Zawrel gerät als Kind in das perfide System der
Nationalsozialisten und wird von Rassen-hygienikern gedemütigt und fast
ermordet. Er hat all das überlebt. Als Friedrich Zawrel nach dem Ende
der nationalsozialistischen Diktatur sein Glück in der neu ausgerufenen
Zweiten Republik Österreich sucht, stehen die bösen Gespenster seiner
Vergangenheit jedoch aufrecht vor ihm: in Gestalt des früheren
Naziarztes Heinrich Gross.
1975 sitzen sich die beiden in einer Gefängniszelle gegenüber: Gross als
erfolgreicher Gerichtsgutachter, Friedrich Zawrel als angeklagter Dieb.
Gross läßt Zawrel als Zeugen seiner Nazi-Vergangenheit hinter Gittern
verschwinden.
Als der junge Journalist Florian Klenk die unglaubliche Geschichte des
Friedrich Zawrel Jahre später aufgreift, stößt er auf ein Geflecht aus
Schweigen, Schuld und Scham.
"Meine Liebe Republik" erzählt das Leben eines ungewöhnlich mutigen
alten Mannes, der mit seinem Kampf für Gerechtigkeit seinen Peiniger
Gross und die österreichische Gerichtsbarkeit heftig ins Schwitzen
brachte.
"'Meine liebe Republik' ist ein wunderbarer Film gegen die Demenz im
Land. Und ein wunderbarer Film über Friedrich Zawrel, einen ‚Goscherten’,
der seine Rede gegen diese Demenz gerichtet hat. Und dabei um sein Leben
redet."
Falter
"Manchmal trifft ein Dokumentarfilm genau ins Schwarze: Der richtige
Ort zur richtigen Zeit – und eine Person, deren Leben locker zwei
Krimiromane füllen könnte. Dieser Film ist so ein Glücksfall."
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