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Weiterführendes Material zum Film:
www.kinofenster.de
Informationen zum Film:
TANZTRÄUME
D 2009 | R:
Anne Linsel
Dokumentarfilm | 89 Min
Deutsche Originalfassung
Film-Homepage:
http://www.realfictionfilme.de/filme/tanztraeume
Alterskennzeichnung:
frei ab 6 Jahren, empfohlen ab 12 Jahren
Für die Fachgruppen:
Medienerziehung, Musikerziehung, Psychologie, Ethik, Bewegungserziehung
und Sport.
Termine:
WIEN:
Village
Cinemas Wien Mitte (Landstraßer Hauptstr. 2a, 1030
Wien)
Fixe Schulvorstellungen:
Dienstag, 22. Juni 11:00 Uhr
Donnerstag, 24. Juni 9:00 Uhr
Donnerstag, 24. Juni 11:00 Uhr
Mittwoch, 30. Juni 9:00 Uhr
Mittwoch, 30. Juni 11:00 Uhr
Urania Kino (Uraniastr.
1, 1010 Wien)
Fixe Schulvorstellungen:
Montag, 28. Juni 9:00 Uhr
GRAZ:
KIZ Royalkino (Conrad von Hötzendorfstrasse 10, 8010 Graz)
ab 11. Juni
Eintritt: € 5,00 für SchülerInnen (Begleitpersonen gratis) /
Mindestteilnahmezahl: 35 Personen
Inhalt:
2008 wurde das
Tanztheaterstück Kontakthof von Pina Bausch von 40 Schülern/innen aus
verschiedenen Wuppertaler Schulen einstudiert. Die Tänzer/innen,
Jugendliche von 14 bis 18 Jahren, waren Laien, die sich auf eine Annonce
meldeten. Regisseurin Anne Linsel hat die Probenarbeit von April bis zur
Uraufführung im November 2008 filmisch begleitet. In dem Stück, das die
weltbekannte Choreographin Pina Bausch 1978 erstmals mit professionellen
Tänzern/innen entwickelte, geht es um Kontakt im weitesten Sinne – um
die Annäherung an die Umwelt, an das andere Geschlecht, und auch an sich
selbst. In den tänzerischen Begegnungen soll eine ganze Skala von
Emotionen deutlich werden, wie etwa Angst, Zorn, Aggression, Scham und
Zärtlichkeit.
So geht es in dem Stück Kontakthof gerade nicht um die perfekte
Beherrschung von Tanzfiguren, sondern darum, Gefühle mit dem Körper
auszudrücken. Diese wiederum müssen die jungen Darsteller/innen in sich
selbst finden. Und anstatt etwa soziale Milieus auszuleuchten und damit
einen "Nebenschauplatz“ aufzumachen, verlässt Kameramann Rainer Hoffmann
den Probensaal nur, um sie in Nahaufnahmen über sich erzählen zu lassen.
Starke Emotionen, schlimme Erfahrungen, kommen allmählich schüchtern zur
Sprache.
Im engen Rahmen der Proben, wird die Interaktion zwischen Kunst und
Leben begreiflich. So erlebt man bei einer Handvoll Tänzerinnen und
Tänzern, die in Einzelporträts herausgehoben werden, einen spannenden
und zunehmend anrührenden Reifeprozess mit. |
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