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Anmeldung für Schulklassen:
polyfilm Verleih
Fr. Dóra Artner
T: +43-581 39 00-25
F: +43-581 39 00-39
artner@polyfilm.at


Termine:
nach Vereinbarung
Bei Vorstellungen freier Wahl sind Beginnzeiten zwischen 8.00 und 15.00 Uhr möglich.

Eintrittspreis:
SchülerInnen € 5,00
Begleitpersonen freier Eintritt

www.polyfilm.at
WIDERSTAND IN HAIDERLAND
Ein Film von Frederick Baker
 

Weiterführendes Material zum Film:
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Informationen zum Film:
WIDERSTAND IN HAIDERLANS
A 2020 | R: Frederick Baker
Dokumentarfilm | 94 Min
Deutsche Originalfassung

Alterskennzeichnung: nicht eingereicht

Für die Fachgruppen: Politische Bildung, Medienerziehung, Deutsch, Ethik, Geschichte, Sozialkunde

Schulvorstellungen sind auch in Anwesenheit der Regisseurs Frederick Baker möglich!


Inhalt:
Im Februar 2000 löste die Angelobung der FPÖ/ÖVP-Koalitionsregierung in Österreich Massen-demonstrationen aus, die sich zum Meilenstein in der internationalen Demonstrationskultur entwickelte. Mehr als zwei Jahre lang wanderten die so genannten "Donnerstagsdemos" durch Wien. 

10 Jahre danach zieht der - auch als Zeitdokument sehr wertvolle - Dokumentarfilm des BBC-Journalisten Frederick Baker erstmals Bilanz und spannt einen Bogen von den massenmedialen Schlüsselaussagen über Demonstrationskultur-Highlights bis zu Haiders Begräbnis in Kärnten. Persönlichkeiten unter-schiedlicher Lager kommentieren Filmmaterial, das großteils aus Privatarchiven stammt: u.a. Josef Hader, Andreas Khol, Reinhart Gaugg, Robert Menasse, Marlene Streeruwitz, Bernard-Henri Lévy und Doron Rabinovici.
   

"In so einer Zeit ist eine Demo, die über so lange Zeit immer wieder passiert, ein sehr interessantes und seltenes Ereignis und das war, glaube ich, die Wichtigkeit und auch die Botschaft."
Josef Hader, Schauspieler und Kabarettist

"Wenn man „Widerstand, Widerstand“ skandiert, dann gibt man zu erkennen, man fühlt sich legitimiert, das Gegenüber als totalitäres System zu sehen und das war eine unglaubliche Übertreibung."
Michael Fleischhacker, Chefredakteur „Die Presse“

"Wir haben uns ein unglaubliches Programm vorgenommen. (…) Da sind wir drüber gefahren mit eigenen Experten und haben dem Parlament unseren Rhythmus durch demokratische Mittel mehr oder weniger aufgedrückt. Wir hatten ein unglaubliches Sendungsbewusstsein. Das war eine missionarische Zeit.
Andreas Khol, ehem. ÖVP-Clubobmann
 


Über den Regisseur:
Der Austro-Brite Frederick Baker, 1965 in Salzburg geboren, studierte Anthropolgie und Archäologie in Sheffield, Tübingen und Cambridge. Seit 1993 arbeitet er als Autor und Regisseur für BBC, ORF u.a. In seinen TV- und Kino -Dokumentarfilmen setzt er sich mit internationalen politischen und kulturellen Phänomenen auseinander. Er lebt in London und Wien.
Die Widerstandsbewegung begleitete Frederick Baker als Berichterstatter für die BBC und “The Independent”. Er ist Co-Herausgeber des 2002 erschienen Buchs “Wiener Wandertage: eine Dokumentation” (Wieser Verlag) und des im Februar 2010 erschienenen Buchs „Die beschämte Republik“ (Czernin Verlag), eine umfassende Bilanz 10 Jahre nach Beginn der Widerstandsbewegung.
 

 
 

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