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Weiterführendes Material zum Film:
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Informationen zum Film:
WIDERSTAND IN HAIDERLANS
A 2020 | R: Frederick
Baker
Dokumentarfilm | 94 Min
Deutsche Originalfassung
Alterskennzeichnung:
nicht eingereicht
Für die Fachgruppen:
Politische Bildung, Medienerziehung, Deutsch, Ethik, Geschichte,
Sozialkunde
Schulvorstellungen sind
auch in Anwesenheit der Regisseurs Frederick Baker möglich!
Inhalt:
Im Februar 2000 löste die Angelobung der
FPÖ/ÖVP-Koalitionsregierung in Österreich Massen-demonstrationen aus, die
sich zum Meilenstein in der internationalen Demonstrationskultur
entwickelte. Mehr als zwei Jahre lang wanderten die so genannten
"Donnerstagsdemos" durch Wien.
10 Jahre danach zieht der - auch als Zeitdokument sehr wertvolle -
Dokumentarfilm des BBC-Journalisten Frederick Baker erstmals Bilanz und spannt einen Bogen von
den massenmedialen Schlüsselaussagen über Demonstrationskultur-Highlights
bis zu Haiders Begräbnis in Kärnten. Persönlichkeiten unter-schiedlicher
Lager kommentieren Filmmaterial, das großteils aus Privatarchiven stammt:
u.a. Josef Hader, Andreas Khol, Reinhart Gaugg, Robert Menasse, Marlene
Streeruwitz, Bernard-Henri Lévy und Doron Rabinovici.
"In so einer Zeit ist eine Demo, die über so lange Zeit immer wieder
passiert, ein sehr interessantes und seltenes Ereignis und das war,
glaube ich, die Wichtigkeit und auch die Botschaft."
Josef Hader, Schauspieler und Kabarettist
"Wenn man „Widerstand, Widerstand“ skandiert, dann gibt man zu
erkennen, man fühlt sich legitimiert, das Gegenüber als totalitäres
System zu sehen und das war eine unglaubliche Übertreibung."
Michael Fleischhacker, Chefredakteur „Die Presse“
"Wir haben uns ein unglaubliches
Programm vorgenommen. (…) Da sind wir drüber gefahren mit eigenen
Experten und haben dem Parlament unseren Rhythmus durch demokratische
Mittel mehr oder weniger aufgedrückt. Wir hatten ein unglaubliches
Sendungsbewusstsein. Das war eine missionarische Zeit.“
Andreas Khol, ehem. ÖVP-Clubobmann
Über den Regisseur:
Der Austro-Brite
Frederick Baker, 1965 in Salzburg geboren, studierte Anthropolgie und
Archäologie in Sheffield, Tübingen und Cambridge. Seit 1993 arbeitet er
als Autor und Regisseur für BBC, ORF u.a. In seinen TV- und Kino
-Dokumentarfilmen setzt er sich mit internationalen politischen und
kulturellen Phänomenen auseinander. Er lebt in London und Wien.
Die Widerstandsbewegung begleitete Frederick Baker als Berichterstatter
für die BBC und “The Independent”. Er ist Co-Herausgeber des 2002
erschienen Buchs “Wiener Wandertage: eine Dokumentation” (Wieser Verlag)
und des im Februar 2010 erschienenen Buchs „Die beschämte Republik“
(Czernin Verlag), eine umfassende Bilanz 10 Jahre nach Beginn der
Widerstandsbewegung. |
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