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Menashe

Joshua Z. Weinstein | US 2017 | 83 min
Mit: Menashe Lustig, Yoel Falkowitz, Hershy Fishman
Kinostart: 5.10.2018

Der komplett auf jiddisch gedrehte Film erz√§hlt die Geschichte des Witwers Menashe (Menashe Lustig), der entgegen aller religi√∂sen Traditionen darum k√§mpft, seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) allein erziehen zu k√∂nnen. Ein warmherziges und beeindruckend authentisches Spielfilmdeb√ľt des Dokumentarfilmemachers Joshua Weinstein √ľber einen universellen Konflikt inmitten einer abgeschotteten Gemeinde. Zwei Jahre drehte er daf√ľr mit echten Haredim (Ultraorthodoxe) in Borough Park in Brooklyn, New York – der gr√∂√üten Chassidischen Gemeinde au√üerhalb Israels. F√ľr seinen Mut wird es weltweit auf Festivals und in der Presse gefeiert.

In Borough Park im orthodox-j√ľdisch gepr√§gten New Yorker Stadtteil Brooklyn bestimmen Religion und Tradition das ganze Leben. Der Supermarktverk√§ufer Menashe (Menashe Lustig) k√§mpft nach dem Tod seiner Frau um das Sorgerecht seines Sohnes (Ruben Niborski), was nach strenger Auslegung der Thora nicht m√∂glich w√§re. Menashe ist ein klassischer ‚ÄěSchlimasel‚Äú, vergesslich und chaotisch, der mit seinem Verhalten in der konformen Gemeinde immer wieder f√ľr Aufsehen und Gel√§chter sorgt. Mit seinem kleinen Gehalt kommt er dazu kaum √ľber die Runden, und so bestimmt der Rabbi, dass der Sohn Rieven besser bei der Familie des Onkels aufw√§chst – solange bis Menashe wieder heiratet und sein Leben in geordnete Bahnen f√ľhrt. F√ľr Menashe beginnt ein innerer und √§u√üerer Kampf mit den Traditionen, an dessen Ende er sich entscheiden muss, ob er frei sein will oder sich den Erwartungen beugt.